Das FORUM im Inforadio (rbb)

Im Rahmen der wöchentlichen Sendereihe „Das FORUM – Die Debatte im Inforadio“ arbeitet die EAB zusammen mit Inforadio (rbb) in regelmäßigen Abständen an europapolitischen Themen. Die einstündigen Mitschnitte der Sendungen können hier abgerufen werden.

Die Aufzeichnungen der Radiosendungen finden mit freundlicher Unterstützung durch das Auswärtige Amt statt. 

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Sendungsaufzeichnungen aus dem Jahre 2023

Beziehungsstatus? Unbekannt?! Die EU-Lateinamerika-Beziehungen
Ausstrahlung am 01.10.2023

 

Während der spanischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2023 findet erstmals seit acht Jahren wieder ein EU-Lateinamerika-Gipfel statt. Die spanische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die lange Zeit vernachlässigten Beziehungen zwischen Europa und Süd- und Mittelamerika neuen Schwung zu geben.

Auch die Bundesregierung bemüht sich um bessere Beziehungen nach Lateinamerika. Der russische Krieg gegen die Ukraine, der Energie- und Rohstoffhunger, oder die Suche nach Fachkräften geben dem Engagement in der neuen Welt neuen Auftrieb.

Verfolgt jeder europäische Staat seine eigenen Interessen oder gelingt ein gemeinsamer Ansatz gegenüber den Partnern auf der anderen Seite des Atlantiks? Ein gemeinsamer, europäischer Ansatz wäre das Freihandelsabkommen EU-MERCOSOUR. Nach über 20 Jahren der Verhandlungen befindet es sich nun in der Prüfung. Wie geht es also weiter nach dem EU-Lateinamerikagipfel?

Darüber diskutierten: 

Begrüßung:               

S.E. Ricardo Martínez,
Botschafter von Spanien in Deutschland

Manuel Knapp, Studienleiter Europäische Akademie Berlin  

Diskussion:

  • Dr. Mark Heinzel, Referatsleiter Nord- und Lateinamerika der DIHK,​​​​
  • Bettina Müller, Powershift e.V., Handels- & Investitionspolitik
  • Luiz Eduardo Fonseca de Carvalho Gonçalves, Gesandter der Botschaft Brasilien

Die Diskussion wurde von Sandra Schwarte vom rbb24 Inforadio moderiert.

Die Aufzeichnung der Sendung können Sie sich hier anhören: https://www.inforadio.de/rubriken/debatte/das-forum/2023/10/die-eu-lateinamerika-beziehungen.html

Diese Sendung wird durch das Auswärtigen Amt und das Programm "Citizens, Equality, Rights and Values" (CERV) der Europäischen Union gefördert. 

50 Jahre Irland in der Europäischen Union –unbekannter Europameister am Rand Europas?
Ausstrahlung am 02.07.2023

 

Im Jahr 2023 feiert Irland 50-jähriges Jubiläum als Mitglied der Europäischen Union. Gemeinsam mit Dänemark und Großbritannien trat das Land 1973 dem EU-Vorläufer  Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) bei. Diese Mitgliedschaft hat maßgeblich zum ökonomischen Aufstieg und gesellschaftlichen Wandel des Landes beigetragen.

Darüber hinaus hat sie Teil an der Sicherheit und Friedensstiftung zwischen Irland und Nordirland, wie das vor 25 Jahren geschlossene Karfreitagsabkommen belegt. Doch welche Rolle spielt Irland heute in den europäischen Debatten? Und Europa in den irischen? Welche konkreten Initiativen gehen von dem Land mit seinen fünf Millionen Einwohnern aus?

Der Brexit hat neue Herausforderungen für Irland mit sich gebracht. Wie stellt sich das Land darauf ein? Was bedeutet dies für das bilaterale Verhältnis zwischen Deutschland und Irland? Und welche Rolle spielt der Exportschlager Kunst und Kultur, jenseits der Klischees? Welchen Einfluss hat ein kleines Land in der EU? Und wie verändert die EU ein kleines Land? Ein Blick auf Irland kann Antworten geben.

Darüber diskutierten: 

Begrüßung:               

DR. CHRISTIAN JOHANN,
Direktor der Europäischen Akademie Berlin

S.E. DR. NICHOLAS O’BRIEN, Botschafter von Irland in Deutschland  

Diskussion:

  • Linda Heitmann, MdB, Bündnis 90/Die Grünen,​​​​stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Irischen Parlamentariergruppe
  • PAUL MAESER, Grundsatzfragen der Europapolitik und bilaterale Beziehungen Deutschland-Irland beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
  • Prof. Dr. Katharina Rennhak, English Literary Studies an der Bergischen Universität Wuppertal, President of European Federation of Associations and Centres of Irish Studies

Die Diskussion wurde von HARALD ASEL vom rbb24 Inforadio moderiert.

Die Aufzeichnung der Sendung können Sie sich hier anhören: https://www.inforadio.de/rubriken/debatte/das-forum/2023/07/irland-eu-mitglied-aussenpolitik.html

Diese Sendung wird durch das Auswärtigen Amt und das Programm "Citizens, Equality, Rights and Values" (CERV) der Europäischen Union gefördert. 

Quote, Parität, Gleichberechtigung? Eine Bestandsaufnahme zum Weltfrauentag
Ausstrahlung am 05.03.2023

 

„Mehr Fortschritt wagen“ wollte die Ampel-Koalition im Bund. „Gleichstellung der Geschlechter ist Grundlage einer gleichberechtigten Gesellschaft“ heißt es im Koalitionsvertrag. Auch auf eine Reform des Familienrechts hatten sich SPD, Grüne und FDP geeinigt. Was aber heißt das konkret? Wo stehen wir in Sachen Gleichberechtigung? Wie wichtig ist Parität in der Politik und der Gesellschaft? Das selbstgesteckte Ziel eines paritätisch besetzten Kabinetts hat der Kanzler inzwischen verworfen. Braucht es verbindliche Quoten, um Frauen die gleichen Mitwirkungschancen zu eröffnen? Und was bedeutet „feministische Außenpolitik“?

Darüber diskutierten:

  • EKIN DELIGÖZ, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend
  • LISI MAIER, Direktorin der Bundesstiftung Gleichstellung
  • RONJA VON RÖNNE, Journalistin
  • JANA SCHIMKE, MdB, CDU/CSU Fraktion, Mitglied der Frauenunion  

Die Diskussion wurde von MIRJAM MEINHARDT vom rbb24 Inforadio moderiert.

Die Aufzeichnung der Sendung können Sie sich hier anhören: https://www.inforadio.de/rubriken/debatte/das-forum/2023/03/quote-paritaet-gleichberechtigung-weltfrauentag.html

Diese Sendung wurde nicht vom Auswärtigen Amt, sondern durch das Programm "Citizens, Equality, Rights and Values" (CERV) der Europäischen Union gefördert. 

Sendungsaufzeichnungen aus dem Jahre 2022

Die baltischen Staaten und die deutsche Zeitenwende
Ausstrahlung am 24.11.2022

 

Die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen traten 2004 der EU und der NATO bei. Seitdem gehören sie zum festen Kern der Europäischen Union. Obwohl die drei Staaten geographisch im Nordosten Europas und damit am Rand der europäischen Landkarte zu finden sind, verfolgen alle drei Staaten seit ihrem gemeinsamen EU-Beitritt einen couragierten und ambitionierten EU-Integrationskurs. So sind alle drei Staaten Eurozonen-Mitglieder und haben damit den höchsten Grad der fiskalischen EU-Integration erreicht. Ebenso sind sie seit 2007 Mitglieder des Schengenraums. Für die drei baltischen Staaten zahlt sich im Jahr des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine die erfolgreiche europäische und sicherheitspolitische Integration in mehrfacher Hinsicht aus. Durch den russischen Angriffskrieg sind auch die drei baltischen Staaten verstärkt in den Mittelpunkt der deutschen Aufmerksamkeit gerückt.

Vor welchen Herausforderungen stehen Litauen, Lettland und Estland im Jahr der Zeitenwende? Gab es ähnlich wie in Deutschland eine "Zeitenwende" in der Außenpolitik und eine Neubewertung der NATO- und EU-Mitgliedschaft? Wie hat sich das bilaterale Verhältnis zwischen Deutschland und den Ostseeanrainerstaaten seit dem Ausbruch des Krieges, besonders im Hinblick auf die Sicherheitspolitik, verändert?

Darüber diskutierten:

  • I.E. ALDA VANAGA, Botschafterin der Republik Lettland
  • BETTINA HAGEDORN, MdB (SPD) stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Baltischen Parlamentariergruppe im Bundestag
  • DR. KAI-OLAF LANG, Senior Fellow in der Forschungsgruppe EU/Europa, Stiftung Wissenschaft und Politik
  • DR. FUNDA TEKIN, Direktorin, Institut für Europäische Politik

Die Diskussion wurde von DIETMAR RINGEL vom rbb24 Inforadio moderiert.

Die Aufzeichnung der Sendung können Sie sich hier anhören

Was bringt das Europäische Jahr der Jugend?
Ausstrahlung am 03.07.2022

 

Schon ist Halbzeit. Doch hat es sich herumgesprochen, was das Europäische Jahr der Jugend an Möglichkeiten der Teilhabe bietet? Oder geht es nur darum, gute Stimmung für Europa zu machen? Wie werden die Stimmen der jungen Generation in den Institutionen hörbarer?

Klimakrise, Corona, Ukrainekrieg: junge Menschen der Gegenwart sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. Die Gewissheiten sind verschwunden, die Zukunft unsicher. Zugleich sind viele international so gut vernetzt und digital so kompetent wie keine Generation vor ihnen. Was erwarten sie von den europäischen Institutionen, wie können sie Einfluss nehmen auf deren Entscheidungen?

Beteiligung, Begegnung, Befähigung, das sind die drei Begriffe, die für die Vielfalt der Projekte stehen, die in diesem Jahr innerhalb und außerhalb der Mitgliedsstaaten der EU stattfinden. Dafür stellt die EU 8 Millionen Euro bereit. Wir zählen auf sie, sagen Vertreter der Europäischen Kommission. Aber wie wird daraus mehr als nur der Versuch, das eigene Image zu polieren?

Was muss konkret angegangen werden, damit junge Menschen ihre persönlichen Ziele und ihre Visionen für die gesamte Gesellschaft in die europäische Debatte einbringen können?                                                                                                                         

Darüber diskutierten 

  • AZIZ BOZKURT, Staatssekretär für Jugend, Familie und Schuldigitalisierung
  • BORIS MIJATOVIĆ, MdB Bündnis90/Die Grünen, Mitglied des Ausschusses für EU-Angelegenheiten
  • EMMELINE CHARENTON, Junge Europäische Föderalisten
  • CÄCILIA HERMES, Doktorandin und Mitarbeiterin Büro MdB Güler (CDU)

Die Diskussion wurde von HARALD ASEL vom Inforadio (rbb) moderiert.

Die Aufzeichnung der Sendung können Sie sich hier anhören.

Einer gegen alle - Frankreich wählt einen neuen Präsidenten
Ausstrahlung am 10.04.2022

 

Wer wird Herausforderer von Emmanual Macron? Darum dürfte es in der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl gehen, denn die absolute Mehrheit wird vermutlich auf Anhieb niemand erreichen. Macron gilt als klarer Favorit, obwohl seine Amtszeit auch von scharfen sozialen Konflikten im Land geprägt war. Im Wahlkampf setzte Macron zunächst auf das Thema EU und dabei vor allem auf eine konsequentere Migrationspolitik. Doch dann wurde auch er vom Krieg in der Ukraine eingeholt.  

Wie bewerten die Franzosen Macrons Vermittlungsversuche zwischen Moskau und Kiew? Was ist geblieben von der Wut der Gelbwesten auf den Präsidenten? Und womit wollen die Kandidatinnen und Kandidaten von rechts bis links punkten?                                                                                 

Darüber diskutierten:

  • CLAIRE DEMESMAY
    Re
    feratsleiterin Interkulturelle Aus- und Fortbildung beim Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW)
  • FLORIAN FANGMANN
    Direktor des Centre Français de Berlin
  • JACOB ROSS
    Research Fellow im Frankreich-Programm der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
  • SABINE WACHS
    Korrespondentin des ARD Hörfunk Studios in Paris

Die Diskussion wird von DIETMAR RINGEL vom Inforadio (rbb) moderiert.

Die Aufzeichnung der Sendung können Sie sich hier anhören.


Sendungsaufzeichnungen aus dem Jahre 2021

Gekommen, um zu bleiben - 60 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen
Ausstrahlung am 31.10.2021

 

Die Bundesrepublik suchte Arbeitskräfte, in der Türkei suchten viele Menschen einen Job. Das deutsch-türkische Anwerbeabkommen vom Oktober 1961 versprach also beiden Seiten einen Nutzen.

Und tatsächlich kamen in den Folgejahren fast 900 Tausend Arbeiterinnen und Arbeiter aus der Türkei nach Deutschland. Doch das Abkommen und seine Folgen sind bis heute umstritten. Obwohl schon bald die Begrenzung der Aufenthaltsdauer für türkische Arbeitsmigranten aufgehoben wurde, kümmerte sich der deutsche Staat kaum um ihre Integration. Bis heute gibt es deshalb vor allem in Großstädten Anzeichen einer Parallelgesellschaft.  

Wer hat vom deutsch-türkischen Anwerbeabkommen profitiert? Wie hat es das Leben der „Gastarbeiter" und ihrer Familien geprägt? Und welche Lehren sind daraus zu ziehen – auch mit Blick auf aktuelle Migrationsbewegungen? 

Darüber diskutierte Dietmar Ringel vom Inforadio (rbb) am 28. Oktober im Global Village in Berlin-Neukölln mit:

  • HATICE AKYÜN, Autorin und Kolumnistin
  • SAWSAN CHEBLI, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales
  • BARBARA JOHN, Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ausländerbeauftragte des Berliner Senats (1981 bis 2003)

Die Aufzeichnung der Sendung können Sie sich hier anhören.

Wie Corona die EU verändert hat
Ausstrahlung am 15.08.2021

 

Ob eine Gemeinschaft funktioniert, zeigt sich in Krisenzeiten ganz besonders. Das war in der Finanzkrise 2008 so, und ganz ähnlich ist es jetzt in der Corona-Pandemie. Die EU hat das größte Konjunkturpaket ihrer Geschichte beschlossen, das vor allem den wirtschaftlich schwächeren Mitgliedern helfen soll. Erstmals wurden dazu gemeinsame Schulden aufgenommen. Gleichzeitig hat die Krise aber auch zu vielen nationalen Alleingängen geführt, so beim Grenzregime oder der Bestellung von Schutzmasken und Corona-Impfstoff.  

Jetzt, wo die Pandemie scheinbar abklingt, stellt sich die Frage: Geht die EU gestärkt oder geschwächt daraus hervor? In der gemeinsamen Veranstaltung vom Inforadio-Forum und der Europäischen Akademie Berlin soll es darum gehen, welche Folgen die Pandemie in den einzelnen Mitgliedsstaaten hinterlassen hat – wirtschaftlich, sozial und gesellschaftspolitisch – und was sich daraus für die Gemeinschaft insgesamt ergibt.

Diese Fragen diskutierte Dietmar Ringel vom Inforadio (rbb) am 12. August in der Europäischen Akademie Berlin mit:

  • Dr. Annegret Bendiek, stellv. Leiterin der Forschungsgruppe EU / Europa, Stiftung Wissenschaft und Politik
  • Polana Mal Bitenc, Erste Sekretärin, Botschaft der Republik Slowenien in Berlin
  • Niclas Herbst, Mitglied des Europäischen Parlaments, EVP
  • Helmut Scholz, Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Linke

Die Aufzeichnung der Sendung können Sie sich hier anhören.

 

Sendungsaufzeichnungen aus dem Jahre 2020

Neustart nach Corona - was die EU 2021 leisten muss
Ausstrahlung am 20.12.2020

 

Auch die EU bekam im Jahr 2020 die Corona-Pandemie mit voller Kraft zu spüren und hat dabei nach Ansicht vieler Beobachter keine gute Figur gemacht. Statt gegenseitiger Unterstützung gab es viele nationale Alleingänge und zeitweise sogar geschlossene Grenzen. Auch das 1,8 Milliarden schwere EU-Finanzpaket für die kommenden sieben Jahre steht noch unter Vorbehalt. Die Bilanz der deutschen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 fällt deswegen durchwachsen aus, es ruhen die Hoffnungen auf einem besseren Jahr 2021.

Doch auch das dürfte es in sich haben: Großbritannien verlässt die EU, nach dem Regierungswechsel in den USA müssen die transatlantischen Beziehungen neu geordnet werden, und ob die Corona-Pandemie tatsächlich besiegt werden kann, ist ebenfalls offen. Was hat die EU vor? Wie positioniert sich Deutschland? Welche alten und neuen Probleme machen der Gemeinschaft besonders zu schaffen?

Diese Fragen diskutierte Dietmar Ringel vom Inforadio (rbb) am 17. Dezember mit:

  • Alexander Göbel, Hörfunkkorrespondent in Brüssel
  • Ska Keller, MdEP, Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europäischen Parlament
  • Günter Krichbaum, MdB, Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union
  • Prof. Dr. Jürgen Neyer, Leiter des Lehrstuhls Europäische und Internationale Politik an der Europa-Universität Viadrina

Die Aufzeichnung der Sendung können Sie sich hier anhören.

Freund? Feind? (Ge) Denken!
Ausstrahlung am 10.05.2020

 

Zum 75. Jahrestag des Sieges der Alliierten über Hitlerdeutschland zeigt sich, dass die historischen Ereignisse immer noch umstritten sind. Moderator Dietmar Ringel diskutiert mit seinen Gästen über den Zweiten Weltkrieg - seinen Siegern, seinen Folgen und unseren Umgang mit der Erinnerung an den Krieg

In Westdeutschland hat es lange gedauert, bis der 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung verstanden wurde. Als Bundespräsident Richard von Weizsäcker sich dazu bekannte, war der Krieg 40 Jahre vorbei – und bis heute regt sich in manchen Kreisen Widerstand dagegen. In der DDR war der 8. Mai offizieller Feiertag bzw. Gedenktag. Dabei wurden vor allem die Leistungen der Roten Armee gewürdigt.

Wer hat welchen Anteil an diesem Sieg? Warum konnte der Zweite Weltkrieg nicht verhindert werden? Warum folgte dem Weltkrieg der Kalte Krieg zwischen Ost und West? Welche Rolle hat Berlin dabei gespielt? Und welche Lehren sind aus all dem zu ziehen? Darüber diskutierte Dietmar Ringel am 10. Mai mit seinen Gästen:

Die Aufzeichnung der Sendung können Sie sich hier anhören.